29. Mai 2009

James Cook-Ausstellung in Bonn

Die Entdeckung der Südsee

Nathaniel Dance,

Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland wird James Cook im kommenden August eine eigene Ausstellung Namens „James Cook und die Entdeckung der Südsee“ widmen.

Dabei handelt es sich um den britischen Seefahrer und Entdecker, der durch drei Expeditionsreisen in die damals unbekannten Weiten des Pazifischen Ozeans berühmt wurde.
James Cook lebte von 1728 bis 1779 und war damals der erste Seefahrer, dem es gelang Neuseeland, Australien und die Inselwelt der Südsee zu kartografieren. Er vervollständigte damit unser neuzeitliches Bild von der Erde und widerlegte die Vorstellung eines mythischen Südkontinents. Die ihm gewidmete Ausstellung kann vom 28. August 2009 bis zum 10. Januar 2010 in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn besucht werden und präsentiert 500 Exponate. Diese setzen sich hauptsächlich aus Gegenständen Cooks zusammen, die er auf seiner Reise mit sich führte oder mitbrachte. Anhand dieser werden die Reisen Cooks und seines internationalen Wissenschaftlerteams erzählt.
Zum ersten Mal werden die von den Reisen mitgebrachten ethnographischen und naturhistorischen Gegenstände zusammengeführt, was die Ausstellung einzigartig macht, da diese bereits gegen Ende des 18. Jahrhunderts in ganz Europa verstreut worden waren. Daneben gibt es noch zahlreiche Gemälde und Zeichnungen zu bewundern, die von mitreisenden Malern geschaffen wurden sowie originale Seekarten, Schiffsmodelle und mehrere Navigationsinstrumente.